Chronik

Original Chronik für die Jahre 1929 - 1976

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Chronisten:

  • 1929 - 1955 Hermann Forkel
  • 1955 - 1976 August Barth
  • Herausgegeben 1983 von Hans Lonsing

 

Chronik Auszug aus der Festschrift zu 75-jährigen Jubiläum
 ==>Der Beitrag ist noch in Bearbeitung <==

Auszüge aus der Vereinschronik, geschrieben von: Hermann Forkel bis zum Jahre 1955, August Barth von 1955 bis 1976, Hans Lonsing uon 1976 bis 2004

1927 Auszug aus der Vereinchronik

Ehe 1929 der Schützenverein gegründet wurde, hatte er fünf Jahre vorher einen Vorläufer, die "Schützengesellschaft Hilsbach". Bei ihrer Gründung am 3. Januar 1924 bestand ihr Zweck laut Satzung darin, "Übungen im Scheibenschießen, sowie kameradschaftliche und sportliche, gesellschaftliche Beziehungen zu pflegen". Mitglied konnte jeder in Hilsbach oder Umgebung ansässige, unbescholtene Mann werden, der das 17. Lebensjahr überschritten hatte. A11erdings herrschten strenge -Regeln. Über die Aufnahme entschied der Vorstand. Stimmte ein Vorstandsmitg}ied dagegen, wurde der Antrag der Mitgliederversammlung vorgelegt, die in geheimer Abstimmung entschied. Bei fünf Gegenstimmen war das Gesuch abgelehnt. Es gab ordentliche Mitglieder, eine Jugendabteilung und die "Alte Herrenschaft". Bis 20 Jahre zählte jemand zur Jugend. Das Eintrittsgeld betrug infolge der lnflation einen halben Dollar harter Währung. Weitere Beiträge wurden nicht erhoben. Die Munition zahlte jedes Mitglied selbst.Als Gründungsmitglieder unterschrieben Heinrich Keller, Karl Keller, Wilhelm Neff, Karl Müller, Karl Lörz, Friedrich Holzwarth, Gerhard Keller, Friedrich Lörz,
Schriftführer und Kassier Heinrich Schuhmann, Schießwarte Georg Wickenheißer und Karl Keller. Der erste Schießstand lag im nicht mehr genutzten Steinbruch von Georg Graf etwa 10 Minuten vom Ort entfernt Die Steinwand diente als Kugelfang Auf dem rechts verlaufenden Fahrweg stand ein Posten. Geschossen wurde mit einem Kleinkalibergewehr 6 mm. Bürgermeister Johannes Huber bestätigte der Schützengesellschaft am 12. Januar 1924, daß ihre Vorstandsmitglieder zuverlässige Personen seien, die mit Waffen umzugehen verstanden. Auch war der Stand im Steinbruch geeignet und dem Verkehr abgelegen.
Wichtig schien ferner, daß Sonntags der Vormittagsgottesdienst nicht durch das Schießen gestört wurde. Die Schützengesellschaft war Mitglied des "Deutschen Kartells für Jagd- und Sportschützen" in Berlin-Halensee.Am 28. April 1925 stellte Gendarmeriekommissar Flaig Mängel am Schießstand fest. Bereits aber zu diesem Zeitpunkt hatten die Mitglieder kein großes lnteresse mehr am Schießen und so ging der Verein bereits ein Jahr nach seiner Gründung der Auflösung entgegen.
Am 3. November 1925 verlangte das Bezirksamt, den Waffenschein der Schützengesellschaft einzuziehen und dem Vorstand zu eröffnen, daß die erteilte Genehmigung zurückgenommen sei. Am 13. Januar 1926 betrachtete der Bezirksleiter des Badischen Sportverbands für Kleinkaliberschiessen die Schützengesellschaft für aufgelöst.

Gründung des Schützenvereins 1929

Drei Jahre später wurde am 15. März 1929 der "Kleinkaliber-Schützenverein Hilsbach" unter dem Namen ''Deutsche Eiche" gegründet. Eine Anfrage
beim Gemeinderat hatte am 12. März 1929 ergeben, dass dieser nichts dagegen einzuwenden fand, dem Schützenverein einen Schießstand im Distrikt I Großer Wald beim Gänsegarten zu überlassen.

Bei der Gründungsversammlung am 30. März 1929 im Gasthaus zur "Rose", dem späteren Stammlokal des Vereins, waren in der Reihenfolge ihrer Unterschrift folgende 30 Männer anwesend:
Johannes Holzwarth, Johann Barth, Jakob Holzwarth, Hermann Forkel, Fritz Holzwarth, Johannes Ernstberger, Gerhard Huber, Gerhard Vetter, N.Kern 11, Theodor Bär, Herbert Ernstberger, Hans Demel, Karl Ernstberger, Johann Müller, Wilhelm Huber, Karl Müller, Heinrich Graf, Heinrich Lörz,Wilhelm Lingl, Hugo Markheiser, Adolf Lingl, Dr.Finzer, Heinrich Keller, Karl Christofel, Jakob Gernhälter, Heinrich Holzwarth, Alois Kesel, Emil Uhrich, Wilhelm Widder und Jakob Hauck.

Zum 1. Vorstand wurde Ratschreiber Gerhard Huber gewählt, zum 2 Vorstand Karl Ernstberger. Schriftführer und Kassier wurde Hermann Forkel, Schießleiter Johannes Ernstberger.

Noch am 30. März 1929 stellte der neue Verein beim Bezirksamt den Antrag, am Hungerberg (Lgb.Nr. 5575) neben der Straße nach Elsenz ein Schützenhaus und einen Schießstand mit einer Distanz von 50 Metern errichten zu dürfen. Das Gelände gehörte der Gemeinde und war mit jungen Eschen bepflanzt.  Neben dem Schießstand führte von der Straße ein Holzabfuhrweg in den Wald. Zur Sicherheit regte Gendarmeriekommissar Flaig an, am Weg eine Schranke anzubringen, um Personen am Überschreiten der Geschoßbahn zu hindern und den Stand entlang des Weges mit einem Drahtzaun zu begrenzen. Bereits bis 24. Juli 1930 war der Schießstand fertig gestellt.

Wie sich Hermann Forkel später erinnert, hat Ratschreiber Gerhard Huber den Grundriß gezeichnet. Zimmerleute der Firma Riddinger führten den Rohbau aus und Vereinsmitglieder machten die lnneneinrichtung. Da damals bei Gruppenschießen nur vier Schützen antraten, wurde die Anlage auch nur für vier Schützen eingeteilt.

Anfangs stand nur ein Gewehr zur Verfügung. Geschossen wurde liegend, kniend und stehend.
Im August 1930 fand das erste Schützenfest mit auswärtigen Vereinen statt.

Im "Pfälzer Bote" Ausgabe 13. August 1930 war zu lesen:! Hilsbach. Der Schützenverein "Deutsche Eiche" eröffnete am Sonntag seinen
neu eingerichteten Schießstand, der am Ausgang des Ortes an der Straße nach Elsenz liegt. Zahlreiche Vertreter auswärtiger Vereine
beteiligten sich an dem damit verbundenen Preisschießen, während die Einwohnerschaft sich auf dem Festplatz vergnügte.

 


Ein weiteres Preisschießen folgte 1935.

Nur einmal führte der Verein ein Königschießen durch, das August Barth gewann.
Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges errangen Vereinsmitglieder auswärts eine stattliche Anzahl von Pokalen und Plaketten, die im Nebenzimmer der "Rose" aufgestellt und aufgehängt wurden.
Der Verein zählte bis 1939 insgesamt 70 Mitglieder.
Nach Kriegsende mussten sämtliche Waffen auf Anordnung des Ortskommandanten der Alliierten auf dem Rathaus abgeliefert werden. Schießanlage und lnneneinrichtung des Schützenhauses wurden von Besatzungstruppen restlos zerstört Da der Verein befürchtete, seine schriftlichen Unterlagen könnten auf militärische Ziele hinweisen, wurden sie alle vernichtet. Die Pokale und Plaketten in der "Rose" wurden von den Franzosen mitgenommen.
Als in der Nachkriegszeit Wohnraum für Flüchtlinge gebraucht wurde, fand eine Familie aus Ungarn für einige Jahre im Schützenhaus ihr Heim.

Neugründung des Klein-Kaliber-Schützenvereins ''Deutsche Eiche" Hilsbach im Jahre 1954/55

Als nach jahrzehntelanger Lahmlegung des Vereins sich allmählich wieder die Wiederbelebung des Schießsports bemerkbar machte, sowie auch Neugründungen der Schützenvereine innerhalb des Kreises stattfanden, befasste man sich auch bei uns mit dem Gedanken, den Schützenverein "Deutsche Eiche" Hilsbach wieder neu zu gründen und den Schützenkameraden nutzbar zu machen.
Durch die Kriegsereignisse 1939/1945 war der Schützenverein ja nicht aufgelöst, sondern nur lahmgelegt worden und somit stand die Wieder Neugründung des Vereins immer noch in den Händen des alten Vorstandes Karl Ernstberger und seinen Mitarbeitern.
Diese Neugründung des Schützenvereins wurde von der alten Vorstandschaft schon im Jahre 1953 in Erwägung gezogen, aber dieser Entschluß wurde immer wieder hinausgeschoben, bis im Jahre 1954/55 sich die jüngere Generation ebenfalls bereit erklärte, sich mit einer Neugründung des Vereins zu befassen Vereinsprotokoll.


Wiedergründung 1955

Das Schützenhaus musste gerichtet und die Schießanlage wieder aufgebaut werden. Hierbei haben sich einige Mitglieder durch ihren enormen Arbeitseinsatz besonders hervorgetan. August Barth sorgte als Fachmann für die Scheibenzuganlage und wurde von seinem Sohn Richard dabei unterstützt. Herbert Ernstberger fertigte Türen und Fensterläden für das Schützenhaus.
Nachdem die Schießanlage fertiggestellt und polizeilich abgenommen war, ging man mit Hochdruck daran, die Vorbereitungen zur Einweihung der Schießanlage und des Schützenhauses, verbunden mit einem Schützenfest mit Preisschießen zu verwirklichen und dem gleichzeitig damit verbundenen 25 jährigen Vereins-Jubiläum einen würdigen Rahmen zu geben.

Das Schützenfiest fiand am 3., 4. und 5. September 1955 statt.

Der Auftakt zum 25 jährigen Jubiläum des Klein-Kaliber-Schützenverein "Deutsche Eiche" Hilsbach begann am Samstag, den 3. Sept. mit einer Totenehrung am Gefallenen-Denkmal, wo Vorstand Gerhard Huber nach einer, von Weisen der Feuerwehrkapelle unter Stabfüh-rung von Hans Janikovits umrahmten Ansprache, einen Kranz niederlegte. Anschließend marschierte man zum Festzelt.

Nach Begrüßung der Festgäste durch den Vorstand erfolgte die Ernennung der Ehrenmitglieder: Hermann Forkel, Emil Uhrich, Johannes Ernstberger und Gerhard Huber sen. und deren Ehrung durch den Kreisschießwart Wolf aus Waibstadt. Ebenso wurde die Ehrung der Vereinsjubilare vorgenommen.
Hermann Markheiser, Herbert Ernstberger, Jürgen Ernstberger, Karl Ernstberger, Pius Kesel, Karl Sauter (Mettelmüller), Eugen Eggensperger, Wilhelm Geiser und August Barth.

1956 

1956 wurde beschlossen, das Schützenhaus umzubauen und zu vergrößern. A11e Mitglieder waren zum freiwilligen Arbeitseinsatz aufgerufen


1958

fand ein Wechsel in der Vorstandschaft statt - Hugo Muth wurde 1. Vorstand, Gerhard Huber wurde 2. Vorstand 1960 wurde August Barth zum 1. Vorsitzenden gewählt der dieses Amt bis 1976 ausführte. Viel Bautätigkeit zeichnete den Schützenverein in dieser Zeit aus. Teilweise durch die vielfältigen Auflagen der Regierungsbehörde, aber auch durch die ständige Zunahme der aktiven Schützen erforderlich, wurden folgende herausragende Baumaßnahmen durchgeführt:

1956/1957/1958

das Schützenhaus wird umgebaut und vergrößert. 5 KK und 5 Luftgewehrschießstände werden gebaut

1959

der Weg für die Holzabfuhr wird verlegt

1960

das ausgebaute Schützenhaus wird eingeweiht

1961

die elektrische Stromversorgung erfolgt

1962

Luftgewehrschießstand wird überdacht, Küche wird angebaut

1966

Einbau von Einzelscheibenzügen im KK-Stand Schießblenden werden erneuert

1970

1973

Eintrag ins Vereinsregister, eigene Satzung wird erstellt, der Wasseranschluß erfolgt

1974/1975

Pistolenstand wird gebaut und eingeweiht Der Kreisschützenball findet in Hilsbach statt.

1972

Wechsel in der Vorstandschaft

Bei der Jahreshauptversammlung am 5.01.1976 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt

Hans Lonsing übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden und Oberschützenmeisters. Sein Stellvertreter wurde Uli Maier, Kassier August Barth, jun. und  Schriftführer Peter Morstadt. Zum Jugendleiter wurde Wolfgang Thamm gewählt, Kurt Demel und Alois Barth zu Schießleitern für Pistole und Gewehr Mit dieser jungen Mannschaft begann eine neue Ära beim Schützenverein Hilsbach. Dank ihrer Verdienste wurden August Barth zum Ehrenvorsitzenden und Richard Schmidt zum Ehrenmitglied ernannt.

Im Laufe des Jahres hatte der Verein durch einen enormen Neuzugang: 22 Jugendliche, die am' Schießen interessiert und sehr aktiv waren. Die Notwendigkeit einer neuen Schießanlage für Luftgewehr und Luftpistole zeigte sich immer deutlicher und die Planung für den Bau wurde in Angriff
genommen.
Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde das Bauvorhaben erörtert. Finanzierbar war das geplante Objekt jedoch nur mit dem freiwilligen Einsatz der Mitglieder.

Die Kosten des Bauvorhabens wurden auf ca. 300 000.-DM geschätzt. Erfreulich war die Begeisterung der Mitglieder und die bekundete große Bereitschaft zur Mitarbeit.  Klaus Gernhälter übernahm die Planung und die Bauleitung. Ausschlaggebend für die Baugröße war dann letztlich ein Dach, welches man in Eppelheim zu einem günstigen Preis erwerben konnte.

Der Abbau desselben wurde ganz kurzfristig vorgenommen und von Fuhrunternehmer Hans Muth nach Hilsbach transportiert. Eine Bausteinaktion, die
bei der Bevölkerung in Hilsbach durchgeführt wurde, brachte die ersten Finanzmittel.

1977/78 -Jahre voller geselliger Aktivität!

Das Jahr 1977 bringt viele Aktivitäten

Ein Theaterstück wird aufgeführt. Familiäre Faschingsfeier am Schmutzigen Donnerstag im Schützenhaus, sowie die gemeinsame große Prunksitzung der Ortsvereine bringen Stimmung in das Vereinsleben. Ein Helferabend in der Rose, Tanzveranstaltung zu Ostern in der Festhalle, ein Ausflug nach Benediktbeuron, ein Jugend-Ferienlager im Schwarzwald. Der Schützenverein beteiligt sich bei der Hilsbacher Kerwe, dazu wird ein Zelt gebaut.
4000 freiwillige Arbeitsstunden am Bau werden geleistet.
1978 finden Neuwahlen statt. Herbert Lay wird Schriftführer, Jugendleiter Kurt Demel, Schießleiter Gerhard Schröder. In diesem Jahr wird erstmals, ein großer Faschings-Lumpenball am Schmutzigen Donnerstag im Schützenhaus mit großem Erfolg durchgeführt

1979  50 Jahre SSV!
1979 ist geprägt durch die Feier zum 50 jährigen Jubiläum des Schützenvereins.

Große Aktivität zeigen die Vereinsmitglieder bei den vielen Veranstaltungen:
Theaterabend mit einer Spielgruppe aus Reihen mit dem Stück: "Drei mal Schwarzer Kater". Der Schmutzige Donnerstag im Schützenhaus
übertrifft alle Erwartungen. Beim Fasching der Ortsvereine stehen Hans Reiberling als "Gestiefelter Kater" sowie Franz Markheiser und Uli Maier als "Reisende Vagabunden" in der Bütt. Beim Grümpelturnier des SV wird die Mannschaft des Schützenvereins 1. Sieger.
Bei einem Festakt wird die neue Schießhalle eingeweiht und die verdienten Mitglieder geehrt. Eine großartige und würdige Feier zu diesem 50 jährigen Jubiläum.

Aktive Jugendarbeit bringt großartige Erfolge im Verein. Bei der Kerwe stellt der Verein wieder sein Zelt im Marktgelände auf und bewirtet mit Hausmacher auf Holzteller, für die Jugend gibt es Pommes. Dabei findet auch die Bekanntgabe der Sieger des Luftballon-Wettbewerbes anlässlich der Jubiläumsfeier statt. Der weiteste Flug eines Luftballons wurde bis in die Nähe bei Passau verzeichnet und ward von Anke Herzog gestartet. Als Siegerpreis konnte sie einen Rundflug über den Kraichgau erleben.

Die Sieger des Königsschießens und des Vereins- und Betriebs-Schießens um den Vereine-Wanderpokal werden bei einer gemeinsamen Siegerehrung ausgezeichnet. Architekt Klaus Gernhälter wird für seine großen Verdienste beim Bau des Schützenhauses besonders geehrt. Die Feuerwehren von Hilsbach und Weiler führen ihre Abschlussübung im Schützenhaus durch. Die freiwilligen Helfer sind zu einem Helferabend ins Schützenhaus eingeladen.
Die Kreisjugend hält im Schützenhaus ihren Jahresabschluß mit Auszeichnung der erfolgreichen Schützen.Beim Neujahrs-Wanderpokalschießen der Jugend wird Cornelius Gernhälter Sieger und Gewinner des Pokals

1980

Emil Öchsner wird Jugendleiter und Werner Eggensperger übernimmt die Gewehrabteilung  als Schießleiter. Viel Aktivität ist in diesem Jahr zu verzeichnen: Ball am Schmutzigen Donnerstag, gemeinsame Prunksitzung der Ortsvereine, Kreisschützentag im Schützenhaus, Jugend-Nachtlager, Grümpelturnierbeteiligung beim TTC und beim SV.  4 Tage Ausflug in den Bayrischen Wald, Seefest der Feuerwehr und des Reitervereins,  Kerwe-Beteiligung, Königsschießen und Vereine-Wanderpokalschießen mit gemeinsamer Siegerehrung und Mitgliederehrung, Nikolausabend der Jugend und Kreisjugendabend. 

Herbert Lay und Walter Schmitt zählen zu den erfolgreichsten Schützen des Kreises und werden geehrt.

Erstmals wird der Termin der Jahreshauptversammlung den Ferien angepasst. 16.01.1981

Der Jahresbeitrag wird auf 24.- DM festgelegt.

1981

Das Jahr 1981 zeigt ein reges schießsportliches Geschehen

Die Beteiligung bei den Vereins-, Kreis- und Landesmeisterschaften ist erfreulich groß. Ein Freundschaftsschießen, das Kreiswanderpokalschießen, unser Königsschießen und das Vereineschießen bringen viel Publikum ins Schützenhaus.

1982

ist außer den schießsportlichen Aktivitäten zu verzeichnen, dass neben dem Schützenhaus eine Eiche gepflanzt wird, die als Symbol für Kraft und Stärke gelten soll.  Mehrere Einbrüche mit erheblichem Schaden sind im Schützenhaus zu verzeichnen. Eine Alarmanlage wird geplant und der Parkplatz wird beleuchtet.
Ein Ausflug der Mitglieder nach Südtirol findet statt.

Eine neue Rundenwettkampfordnung tritt in Kraft.
Ein Kinderspielplatz wird vor dem Schützenhaus errichtet, eine Tischtennisplatte für die Jugend und ein KK-Gewehr werden angeschafft. Für die Luftgewehrhalle werden 30 Garnituren Festmöbel beschafft.
Bei der Wahl der Vorstandschaft anlässlich der Jahreshauptversammlung, am 15.1.1982 ergeben sich keine Anderungen Die Mitgliedererfassung wird ab 1983 vom Landesverband per EDV durchgeführt.

1982

ist außer den schießsportlichen Aktivitäten zu verzeichnen,  dass neben dem Schützenhaus eine Eiche gepflanzt wird, die als Symbol für Kraft und Stärke gelten soll.  Mehrere Einbrüche mit erheblichem Schaden sind im Schützenhaus zu verzeichnen.  Eine Alarmanlage wird geplant und der Parkplatz wird beleuchtet.  Ein Ausflug der Mitglieder nach Südtirol findet statt.

 1983

 wird August Barth mit der silbernen Ehrennadel des Landes Baden Württemberg ausgezeichnet. Im KK-Schießstand wir eine neue elektrische Scheibenzuganlage eingebaut. Eine erste Ausgabe der Vereinschronik, die von Herman Forkel begonnen und bis zum Jahr 1976 von August Barth weitergeführt wurde, wird vorgestellt.  August Barth erhält die Ehrennadel des Landes Baden – Württemberg von OB Dr. Sieber überreicht. Sieger des Vereine-Wanderpokals ist die Mannschaft des Reitervereins

1984

1984 setzt sich die Luftpistolenmannschaft an die Spitze der Regionalklasse und steigt in die Landesklasse des BSV auf.
Zu einem Seniorennachmittag werden alle älteren Mitglieder und deren Frauen ins Schützenhaus eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen fand ein reger Austausch an Erinnerung statt. 38 Mannschaften beteiligen sich beim Vereine-Wanderpokalschießen. Jugendschützenkönig Joachim Schorndorf mit seinen Rittern Thomas Barth und Alexander Lonsing und Jugendleiter Emil Öchsner.

1985

Wird Walter Schmitt zum Ehrenmitglied ernannt.  Eine Schalldämmung im Pistolenschießstand wird eingebaut und die Alarmanlage erweitert.  Der Aufenthalts- und Wirtschaftsraum wird neu gestaltet und ausgebaut.  Erfreulich die sportlichen Erfolge der Jugend, die durch den aktiven Einsatz von Jugendleiter Emil Öchsner möglich ist.  Die Jugend sammelt Altpapier – eine Aktion für den Umweltschutz, der aber auch für die Jugendkasse etwas abwirft. Die Jugendlichen sind mit großem Eifer dabei ! Ein Jugendlager in St.Johann/Tirol wird durchgeführt.  Der Verein verzeichnet 157 Mitglieder.

1986

1986, die Vorstandschaft wird im Amt bestätigt. Besonderes Lob für hervorragende Jugendarbeit, ausgesprochen von Kreisschützenmeister Dieter Hönig. Ein Theaterstück, "Streß für Pechleitner" wird mit großem Erfolg aufgeführt

1987

erhält der Schützenverein erstmals einen Zuschuß von der Stadt zur Unterhaltung der vereinseigenen Sportanlage.  Ein Bogenschießstand wird auf dem Freigelände neben dem Schützenhaus errichtet. Die Einzäunung wird kpl. erneuert und eine Duellanlage der Firma Spieth für 10 Schießstände wird eingebaut.  Der Schallschutz wird verbessert und eine Waffenkammer mit besonderer Sicherheit wird gebaut. 

Der Mitgliederbeitrag wird auf DM 30.- festgelegt. 

Eine Kooperation Schule – Verein wird mit der Grundschule Hilsbach-Weiler durchgeführt.  Der Verein beteiligt sich am Ferienprogramm der Stadt und führt ein Ferienschießen durch. 

Die Luftpistolenmannschaft schießt in der Badenliga, der höchsten Klasse. Die KK-Gewehrschützen werden Gruppensieger in der Gruppe A und steigen in die Regionalklasse auf. 

Das Theaterstück „So eine Landplage“ wird zu einem heiteren Erfolg.

1988

1988 wird die bestehende Vorstandschaft bestätigt, neu hinzu kommt als Bogenreferent Otmar Westermann. Eine Bogenabteilung wird emgerichtet.

Ein Super-Cup-Schießen wird erstmals durchgeführt. Im Kreis wird zum neuen Kreisschützenmeister Horst Zimmermann gewählt. Ein Tag der offenen Tür im Schützenhaus wird geplant und am April durchgeführt. Dabei ist ein reges lnteresse der Bevölkerung an den Schießsportmöglichkeiten zu verzeichnen. Erste Erfolge der Bogenschützen. Beim Volksradfahren des SV - Hilsbach erhält der Schützenverem einen Pokal für die stärkste Beteiligung mit 55 Teilnehmern.


Zum ersten Mal beteiligen sich die Ortsvereine aktiv bei der Hilsbacher Kerwe. In 7 Zelten werden Genüsse für den Gaumen geboten. Mit besonderen Attraktionen, wie Hufbeschlagen, Heuaufbocken und Dreschen mit Dreschflegel will  man zur Unterhaltung des Publikums beitragen. Diese Kerwe wird ein großer Erfolg. Es beteiligten sich die Feuerwehr, der  SV, der TTC und der Männergesangverein, der Musikverein, das DRK und die Landfrauen, der Tennisclub und der Schützenverein mit Reiterverein und kath Kirchenchor, die unter dem Namen "Drei Musketiere" zusammen das Fest bestreiten. Die Böllergruppe des Schützenvereins eröffnet lautstark mit einigen Böllerschüssen die Kerwe.

1989

beteiligt sich der Schützenverein mit einem Wagen beim Fohlenmarktumzug in Sinsheim. Das im letzten Jahr neu eingeführte Super-Cup-Schießen kommt bei den Schützen gut an. Der Schützenverein feiert sein 60 jähriges Bestehen im kleinen Rahmen. Hans Jürgen Steinhauff übernimmt das Amt des Schriftführers, das Herbert Lay aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen kann. Ein schmiedeeisernes Tor zum Bogenstand wird gestohlen. Einer der besten und aktivsten Schützen, Herbert Lay-Boysen, wird zu Grabe getragen. 

1990

steigt die Mitgliederzahl auf 180.  Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft wird Karlheinz Stratmann zum 2. Vorsitzenden gewählt.  Er übernimmt das Amt von Uli Maier, der es 14 Jahre inne hatte. Ansonsten gibt es keine Veränderung. Die Aufnahmegebühr wird auf 100.- DM neu festgelegt.  Bei den Bogenschützen ist ein beachtlicher Zulauf von neuen Mitgliedern zu verzeichnen.  Gerhard Huber wird zum Ehrenmitglied ernannt.  August Barth wird beim Landesschützentag aus Anlaß seiner 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.  Ausgezeichnete Ergebnisse werden bei den Vereinsmeisterschaften erzielt. Günter Gernhälter erreicht mit Luftpistole 380 Ringe, Kurt Demel mit Sportpistole 278 und Andrea Maschek mit Luftgewehr 380 Ringe  Der Kinderspielplatz wird neu gestaltet und öffentlich eingeweiht.  Für die Bekanntgabe der Vereinsnachrichten wird ein Schaukasten vor dem Schützenhaus aufgestellt. Bei der Hilsbacher Kerwe starten die Schützen das Dorffest mit Böllerschüssen aus kleinen Kanonen. Für das Bogentraining wird den Schützen an zwei Terminen je Woche die Turnhalle überlassen.  Bei einer eigenen Feier werden die großen Erfolge – zwei Aufstiege - der Schützen gefeiert.  Die sportlichen Höhepunkte sind immer noch das Königschießen und das anschließende Vereine-Wanderpokalschießen, an dem sich zahlreiche Gruppen der Ortsvereine beteiligen.  Auch in diesem Jahr wird wieder ein gelungener Theaterabend mit dem Stück „Eine hölzerne Jungfrau“ aufgeführt.

1991

1991war ein arbeitsreiches Jahr. Für die Bogenschützen wurden 8 Schießscheibenständer gebaut und dazu Strohscheiben angeschafft.  Eine größere Reparatur stand an. Das Eternitdach ist an vielen Stellen undicht. Es wird beschlossen,  das Dach neu mit Bitumenschindeln einzudecken. Sämtliche Arbeiten sollen in Eigenleistung erfolgen.  In ca. 2000 Arbeitsstunden wird die Dachsanierung durchgeführt.  Eine Geburtstagsfeier bei Hans Reiberling und die traditionelle Vatertagswanderung tragen zur freundschaftlichen Atmosphäre im Verein bei. Bei Schützenbruder Heinz Lörz wurden die „Väter“ mit frisch geräucherten Forellen verwöhnt.  Mit dem Lustspiel „Der Schneckenprofessor“ bringen die Schauspieler des Schützenvereins einen weiteren kulturellen Beitrag, der allen Zuschauern unvergesslich bleiben wird.  Für die viele Arbeit dankt der Verein allen Helfern und lädt diese zu einem Helferabend ins Gasthaus „Müller“ in Waldangelloch ein.  Bei der Jahreshauptversammlung werden die Mitglieder: Karl Heinz Stratmann, Hans Jürgen Steinhauff, Friedrich Hoffmann, Hans Baumgärtner und Otmar Westermann mit dem kleinen Greif ausgezeichnet.  Sehr gute Ergebnisse der Schützen konnten die Schießleiter auch in diesem Jahr wieder melden.  So belegte die 1. Pistolenmannschaft im Rundenwettkampf Luftpistole den 2. Platz in der Badenliga.  Ebenfalls den 2. Platz konnte diese Mannschaft auch in der Sportpistolenrunde der Regionalklasse belegen. Bei den Gewehrschützen erzielte die 1. Mannschaft mit KK-Gewehr das höchste Ergebnis und war somit beste Mannschaft im Kreis. Bei den Damen schoß Andrea Hildenbrand mit 370 Ringen Kreisrekord mit Luftgewehr. Auch die Bogenschützen brachten hervorragende Ergebnisse bei den Kreismeisterschaften. Otmar Westermann wurde Kreismeister in der Schützenklasse mit 1093 Ringen, Jürgen Schlie Kreismeister in der Altersklasse mit 983 Ringen und Ingrid Kimberger-Schlie mit 859 Ringen Kreismeister in der Damenklasse. Die 1.Mannschaft belegte in der Schützenklasse mit 3104 Ringen den ersten Platz.

1993

Eine erfolgreiche Bilanz des vergangenen Jahres konnte von der Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung aufgeführt werden. Rudolf Unger wird zum Ehrenmitglied ernannt. Beim Fasching der Hilsbacher Ortsvereine war der Schützenverein in
diesem Jahr federführend. Die gesamte Organisation für die Durchführung der beiden Prunksitzungen lag in seinen Händen, was viel Arbeitsaufwand erforderte. Veranstaltungen im sportlichen und kulturellen Bereich erfordern von den Mitgliedern erheblichen Arbeitseinsatz. Eine gelungene Silvesterparty wird im Schützenhaus abgehalten. Der Jahresbeitrag wird auf 40.-DM für Erwachsene und 20.-DM für Jugendliche festgesetzt.

1994

Eine Klasse für sich sind beim Schützenverein seit vielen Jahren die Vatertagswanderungen. Ein Ausmarsch mit gestecktem Ziel ist dabei stets Vorgabe. Sehr gute Unterhaltung und beste Stimmung sind dabei immer gegeben. Eine Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräber e.V. wird von den Mitgliedern des Schützenvereins in Hilsbach durchgeführt. Mitgliederstand zum Jahresende 191

1995

In einer Sondermaßnahme wird mit der Kraichgau-Realschule Sinsheim ein Schnuppertag Schießen durchgeführt. Diese Aktion wird getragen vom Badischen Sportbund unter Kooperation Schule – Verein. 

Schützenbruder und Steinmetz Andreas Riedl fertigt in künstlerischer Arbeit einen Eingangsstein zum Schützenhaus. Darauf eingehauen „Schützenverein Deutsche Eiche Hilsbach“ mit Wappen und Schützenembleme. 

Zum 40 jährigen Jubiläum der Wiedergründung wird ein kleines Schützenfest veranstaltet. Bei einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche spielen die Kraichgau–Steinsberg-Jagdhornbläser die Hubertusmesse. Beim anschließenden Festakt im Schützenhaus wurde den zahlreichen Gästen ein sehr unterhaltsames Programm geboten.  Am Sonntag stand das Schützenhaus unter dem Motto „Tag der offenen Tür“ jedem Besucher offen. Angeboten wurde das Schießen mit Gewehr und Pistole, eine Schießbude und eine Wurfbude für jedermann. Eine Tombola war bestückt mit sehr interessanten und auch wertvollen Preisen.  Eine Bilderausstellung war in der Luftgewehrhalle aufgebaut.  Die freiwillige Feuerwehr Hilsbach feiert ihr 50 jähriges Jubiläum. Auch dabei leisten die Mitglieder des Schützenvereins Hilfe.  Ein volles Haus hatte der Schützenverein, als er zum Kreisschützenball in die Festhalle nach Hilsbach einlud. Alle Kreisvereine waren zu diesem unterhaltsamen Abend gekommen.  Ein sehr gelungener Abend, bei dem natürlich auch die Küche, geführt von Otmar Westermann, einen großen Anteil mit ihrem köstlichem Essen, beitrug.

1996

Es begann mit der Jahreshauptversammlung und dem Rückblick auf das vergangene Sportjahr. Außer Schießen betreiben die Schützen auch noch andere Sportarten. Ein Hobby besonderer Art sind alte Motorräder und natürlich muß damit auch gefahren werden. Eine Spritztour und anschließendes Fachsimpeln gehört natürlich dazu. Zur Sicherheit der Mitglieder und besonders der Schützen wird ein Waffen- und Sachkundelehrgang im Schützenhaus durchgeführt. Alle aktiven Schützen sind zur Teilnahme aufgerufen. Es nehmen 47 Mitglieder daran teil und legen am Ende des Lehrgangs eine Sachkundeprüfung mit Erfolg ab.  Diese Sachkundeprüfung ist zum Waffenerwerb unbedingt erforderlich.  Der Lehrgang wird von Schützenbruder Adolf Riedl aus Eschelbach geleitet.  Die Kosten werden vom Verein übernommen.  Die Theatergruppe des Schützenvereins konnte, wie schon sooft, wiedereinmal das Publikum mit einem Luststück begeistern. Mit dem 3-Akter „Der Tyrann“ gaben die Schauspieler ihr Bestes.  Großes Schlachtfest im Schützenhaus!  Das Schwein wird am Morgen fachgerecht von den Metzgern Titus Jäger und Arno Willatowski geschlachtet, zerlegt und verarbeitet. Am Nachmittag wurde den Mitgliedern dann eine zünftige Metzelsuppe und eine hervorragende Schlachtplatte mit Sauerkraut und Brot angeboten.  Der Schützenverein erreicht 200 Mitglieder – mit einem Blumenstrauß wird Anna Janikovits im Verein willkommen geheißen.

1997

Ehrenvorsitzender August Barth wird 90 Jahre. Bei der Schießstandabnahme ergeben sich Beanstandungen, welche wieder größere Baumaßnahmen erfordern. Ein fester Geschoßfang muß gebaut werden. Die Hauptarbeit wird von Baufirma Oswald ausgeführt. Trotzdem bleiben noch zahlreiche Arbeiten, die in freiwilligem Arbeitseinsatz der Mitglieder erbracht werden.  Eine Böllerschützengruppe wird gebildet. 5 Schützen rüsten sich mit entsprechenden traditionellen Böllern und Kanonen aus. Dazu gehört die passende Kleidung. Unter dem Namen : „Die Böllerschützen Kraichgau“ etablieren sie sich im Schützenverein. Ihr erster Auftritt ist bei der Hilsbacher Kerwe.  Mit ihren farbenprächtigen Uniformen und dem lautstarken Böllern erregen sie großes Aufsehen und erhalten viel Beifall.  Beim Königsschießen wird Hubert Paschke neuer Schützenkönig.  Der Kreisschützenball findet in diesem Jahr noch einmal in Hilsbach statt.  Zur Begrüßung der zahlreichen Gäste sind die Böllerschützen angetreten und eröffnen mit  10 Böllerschüssen den traditionellen Kreisschützenball.  Schützen trauern um ihren Ehrenvorsitzenden August Barth

1998

Das Jahr steht im Zeichen der 1200 Jahrfeier von Hilsbach. Die ganze Bevölkerung und besonders die Vereine sind aufgerufen, sich bei den Feierlichkeiten und dem Festablauf zu beteiligen.  Geplant war von den Ortschaftsräten ein Dorffest, das sich im alten Ortskern abspielen sollte.  Jedem Verein wurde auf Wunsch ein Platz, Hofeinfahrt oder Scheune zugewiesen. Der Schützenverein hatte den neuen großen freien Platz in der Mettengasse erhalten. Errichtet wurde darauf ein Zelt in eigener, altherkömmlicher Bauweise. Die Zeltstangen wurden im Wald geschlagen, geschält und dann an Ort und Stelle zu einem Zeltgerüst zusammen gebunden und mit einer großen Plane abgedeckt. Auch die Bewirtung sollte in alter Weise geschehen. So wurde bei den Schützen „Rotes Huhn“ angeboten. Das waren Hähnchenbrust in Safran eingelegt und gebraten. Geplant war als Attraktion das Schießen mit Armbrust und Schleuder – besonders für Kinder. Die Waffen dazu wurden von Dieter Ebinger und Hans Lonsing hergestellt. Für die Böllerschützen war dieses Fest wie geschaffen. In ihren tollen Uniformen passten sie hervorragend dazu.

1999

In diesem Jahr versuchte man durch besseres und gezieltes Training wieder zu sportlichen Erfolgen zu gelangen. Bei den Kreiswettkämpfen beteiligen sich je 3 Luftgewehr- und Luftpistolenmannschaften, sowie 3 Mannschaften in der KK-Gewehrrunde und 3 Sportpistolenmannschaften.  Vatertagswanderung, die Teilnahme beim Volksradfahren, das Super-Cup-Schießen und ein Ausflug ins Zellertal nach Drachselried sorgen für eine stimmungsvolle Unterhaltung. Bei der Hilsbacher Kerwe ist der Schützenverein mit einer Schießbude dabei. Zusammen mit Kirchenchor und Reiterverein bedienen sie in der alten Scheune in der Oberen Torgasse ihre Gäste. Bekannt und beliebt ist der Krustenbraten, der nach einer speziellen Rezeptur gefertigt wird. Das traditionelle Königschießen bildet wieder den sportlichen Höhepunkt des Jahres.  Schützenkönig wird Hubert Paschke, Jugendkönig Michael Höhlinger.

2000

Der große Schritt in das neue Jahrtausend ist getan! Bei einer Silvesterparty im Schützenhaus wird der Jahrtausendwechsel gefeiert. Bei der Jahreshauptversammlung hält OSM Hans Lonsing Rückschau auf die vergangenen Jahre.  In Angriff genommen wird jetzt schon die Planung für die Festlichkeiten zum 75 jährigen Jubiläum im Jahre 2004.  In einer außerordentlichen Sitzung des Kreisschützentages wird Adolf Riedl zum neuen Kreisschützenmeister gewählt. Er übernimmt das Amt, das Horst Zimmermann 12 Jahre erfolgreich und zufriedenstellend für alle Kreisvereine inne hatte. Die Böllerschützen laden zu einem 1. Böllerschützentreffen nach Hilsbach ein, das beim Schützenhaus stattfindet. 5 Gruppen sind dieser Einladung gefolgt. Ein Ausflug führt die Schützenfamilie auf die Ostalb nach Aalen. Die Besichtigung einer Privat-Brauerei und einer Erzgrube dienen der lehrreichen Unterhaltung. Zusammen mit den Aalener Schützen wird am Sonntagmorgen beim Frühschoppen auch ein Vergleichskampf im Luftgewehrschießen ausgetragen.  Beim 75 jährigen Jubiläum der Adersbacher Schützen beteiligten wir uns am Festzug. Eine Schützengruppe und die Böllerschützen mit Festdamen in ihrer schönen Tracht erfreuten die Zuschauer.  Kerwe und das Königschießen waren weitere Aktionen des Vereinslebens.  Die Pflege des Kinderspielplatzes vor dem Schützenhaus ist selbstverständlich für die Schützenbrüder.  Ein sauberes Bild der gesamten Anlage ist Aushängeschild auch für die Ordnung im Verein.

2001

Bei der Jahreshauptversammlung werden Kassier August Barth und OSM Hans Lonsing für 25 jährige Amtsführung von den Mitgliedern geehrt. Eine amtlich angeordnete Schießstandabnahme erfolgt ohne größere Beanstandung. Für das Küchenpersonal werden Schürzen und Hauben angeschafft. Das Fundament des alten Schützenhauses muß verstärkt werden, da sich größere Risse bilden. Ein neuer Landesschützenmeister wird gewählt. Adolf Hofer wird Nachfolger von Walter Prokopp. Schützenfreunde aus Aalen und aus Ortenberg kommen zu Besuch nach Hilsbach. Hans Lonsing wird Schützenkönig  und Michael Höhlinger Jugendkönig.  Die Theatergruppe bringt wieder ein Theaterstück zur Aufführung. Die „Jungfernwallfahrt“ als heiterer Schwank findet großen Anklang beim Publikum. OSM Hans Lonsing feiert seinen 60. Gebrutstag mit vielen Gästen.

Der Euro wird als Bargeld eingeführt.

2002

In diesem Jahr beginnen die Vorbereitungen für das große Jubiläum. Nach einer Mitgliederbefragung wird mit der Karlsruher Fahnenfabrik
ein Entwurf und Kostenvoranschlag erarbeitet. Der Termin der Festlichkeiten wird auf Ende Juni 2004 bestimmt und letztlich auf den 25. bis 27. Juni festgelegt.
Ein Ausflug in den Schwarzwald nach Ortenberg wird geplant und durchgeführt.
Die Böllerschützen nehmen am Fohlenmarktumzug teil. Neuer Schützenkönig wird Emil Öchsner Jugendkönig wird Tobias Schwarz.
Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird der Fahnenentwurf vorgestellt.

Die neue Fahne


Die geplanten Festtage mit Terminangabe bekannt gemacht und als weiterer Punkt über die notwendigen Sanierungsarbeiten am Schützenhaus informiert.

2003

Die Vorbereitungen für das Fest sind erstes Thema bei den Vorstandsitzungen.

Wichtige, notwendige Sanierungsarbeiten sind geplant und sollen in diesem Jahr durchgeführt werden. Das Dach soll dabei neu gedeckt, die Fassade neu gestrichen und im Pistolenschießstand die Schalldämmung verbessert werden.

Firma Kolleth bekomt den Auftrag, die Fassade und die Wände auszubessern und neu zu streichen. Firma Barth macht die Dachdeckerarbeiten zusammen mit den freiwilligen Helfern des Vereins. Alle sonstigen Arbeiten werden in Eigenregie und im freiwilligen Einsatz der Mitglieder ausgeführt. Schützenkönig wird Thomas Barth, Jugendkönig Michael Höhlinger.

Schützenhaus im Winter Schützenhaus im Winter

Unsere neue Fahne

Jede Fahne hat eine Geschichte. Die Geschichte unserer Fahne beginnt mit dem Wunsch einzelner Mitglieder, für unseren Verein eine eigene Fahne anzuschaffen. Dieser Wunsch, der schon etliche Jahre alt ist, wurde jetzt bei der Vorbereitung zum 75 jährigen Jubiläum erneut aufgegriffen.

Aus einer Umfrage, die an alle Mitglieder gerichtet war, wurde dieser Wunsch sehr stark unterstützt und gut geheißen.

Die Vorstandschaft erarbeitete Vorschläge, wie die Fahne gestaltet werden könnte. Den besten Vorschlag, dem auch ein Entwurf beigefügt war hatte Peter Kesel eingebracht. Mit der Fahnenfabrik Karlsruhe wurden die Vorstellungen und Skizzen besprochen, worauf diese uns einen Entwurf erarbeiteten, der unsere Wünsche berücksichtigte und der allen Mitgliedern der Vorstandschaft gefiel.

Wir wollten eine enge Verbindung mit der Heimatgemeinde Hilsbach und dem Land Baden darstellen. Der Schützenverein „Deutsche Eiche“ als Glied in Hilsbach mit Wappen und gekreuzten Gewehren, umrahmt mit Eichenlaub. Der Stoff der Fahne – wertvoller Samt und Seide in ansprechenden Farben.

So wurde die Bestellung der Fahne an die Karlsruher Fahnenfabrik im Frühjahr 2003 gegeben.

Im November 2003 war die Fahne bereits fertig und wurde uns zugesandt.

Eine Vitrine, in der die Fahne nun aufbewahrt wird, wurde von Joachim Schorndorf – Schreinerei Bürgstein gefertigt und in der Luftgewehrhalle im Schützenhaus eingebaut.

Die Fahne wird erst zur Fahnenweihe öffentlich vorgestellt.

 

2004

Das Jubiläumsjahr bringt sehr viel Arbeit. Mit großem Engagement sind die Mitglieder und aktiven Schützen dabei ein großes Fest vorzubereiten
Das Schützenhaus erlebt große Betriebsamkeit. Großreinemachen, streichen der Wände, kleine und große Reparaturen, all das muss neben der ganzen Organisation geleistet werden. Der Vorstandschaft bleibt dabei die Hauptlast.

ln all diesem Trubel werden aber dennoch die sportlichen Erfolge angestrebt. Mit 11 Mannschaften, die in der Kreisklasse schießen, ist der Verein in diesem Jahr bei den Rundenwettkämpfen aktiv.


   todo: Chronik vollständig einscannen und fortschreiben

2005

 

2006

 

2007

 

2008

 

2009

 

2010

 

2011

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

 

2016

Schlachtfest im Schützenhaus. Der Verein beteiligt sich in Zusammenarbeit mit dem kath. Kirchenchor und dem Reiterverein am Hilsbacher Dorffest. Modernisierung der 50m KK-Anlage. Einbau von 5 Meyton Systemen zur elektronischen Trefferanzeige. Die 1. SpoPi Mannschaft erreicht den 1. Platz n der Kreisliga A. Der Aufstieg in die Regionalklasse ist perfekt. Bei den Rundenwettkämpfen Luftgewehr Auflage ist  der Verein mit 4 Mannschaften vertreten.
Die Welt im Umbruch; Großbritannien beschließt die EU zu verlassen (Brexit) und in den USA wird ein gewisser Donald Trump zum Präsidenten gewählt.

2017

Das Vereinsjahr beginnt mit einer Winterwanderung am 07. Januar. Bei der Hauptversammlung gibt es keine Veränderung, ausser der Wahl von zwei neuen Kassenprüfern. Anfang Februar haben die Bürger die Möglichkeit im Rahmen eines "Tag der offenen Tür" die renovierte Hilsbacher Festhalle zu besichtigen. Die Bewirtung bei der 1. Prunksitzung in der neuen Halle übernimmt der SSV Hilsbach.

Im Spätjahr stehen die Bundestagswahlen an.

Bei der Hilsbacher Kerwe am 9. - 10. September übernimmt der Schützenverein die Sonntag Mittagschicht.

Für die Rundenwettkämpfe in der Luftgewehrhalle wird ein zweiter Beamer angeschafft. Die "Kreidezeit" ist vorbei. Die Ergebnisse werden ab sofort über die Meyton Anlage direkt angezeigt.

Am 30.09. wurde ein Arbeitseinsatz rund um das Schützenhaus durchgeführt.

Das Königsschiessen der Schützen/innen und Jugend, sowie das Ausschiessen der Ehrenscheibe am 8. Okt fand unter geringer Teilnahme der Vereinsmitglieder statt.

Schützenkönig: Tobias Friederich; 1.Dame: Lilo Hoffmann; 2.Ritter: Uli Maier; Jugendschützenkönig: Tom Eggensperger; 1.Jugendritter: Dajan Roczek; Ehrenscheibe: Monika Hoffmann

2018

Es gibt noch keine Bundesregierung. Die Verhandlungen zu einer großen Koalition sind noch nicht abgeschlossen.

Am 6.Januar nahmen 30 Mitglieder und Angehörige an der jährlichen Winterwanderung teil. Abschluss war auch in diesem Jahr im Sportheim vom SV Hilsbach.

Die Hauptversammlung fand am 12. Januar statt. Bei den Neuwahlen wurde folgende Vorstandschaft gewählt.
Der Mitglieder Beitrag wird von 27 auf 35 EUR angepasst. Der Grund sind u.a. der Rückgang der durch die Feste erwirtschaftete Betrag und die zu erwartenden Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am und im Schützenhaus sowie den Sportstätten

Vorstand ab 18.01.2018 ist Kurt Demel. Erfreuchlicherweise erklärten sich zwei Jugendliche bereit, aktiv in der Vorstandschaft mitzuarbeiten. Tom Eggensperger als Beisitzer und Tobis Friederich als Sportleiter Pistole.

Ehrungen anlässlich der JHV des SSV Hilsbach:

Protektorabzeichen seiner Hoheit Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha in Silber: Hans Lonsing.

Für 40jährige Mitgliedschaft im Verein die Ehrennadel des BSV in Gold: Heinrich Rausch, Jürgen Schlauch (nicht anwesend), Günter Krotz

Für 25jährige  Mitgliedschaft die Ehrennadel in Silber: Lieselotte Hoffmann, Georg Pottiez

Des weiteren wurden folgende Mitglieder für besondere Verdienste um den Verein ausgezeichnet:

Kleine Ehrennadel in Bronze: Günter Krotz,  Monika Hoffmann

Kleine Ehrennadel in Silber: Thomas Barth,  Lieselotte Hoffmann

Kleine Ehrennadel in Gold: Friedrich Hoffmann, Ernst Hoffmann, Ulrich Maier, Hartmut Schwarz

Kleine Ehrennadel in Gold: Wilhelm Frey

Große Ehrennadel in Bronze: Kurt Demel

Zu einer kleinen Wanderung nach Waldangelloch fanden am Karfreitag zusammen.

Im April übernimmt Hartmut Schwarz kommisarisch das Amt des 1. Schützenmeisters.

 Am 14.04.2018 fand bei schönsten Frühlingswetter ein Arbeitseinsatz statt. Zahlreiche Mitglieder waren im und rund um das Schützenhaus im Einsatz.

Arbeitseinsatz 20.09.2018

Königsschiessen auf Adlerscheibe. Allgemeine Zustimmung. Die Adlerscheibe wurde von Frieder Hoffmann hergestellt und gestiftet.

Alt-Papiersammlung 10.09.2018

Dezember: Erste Tests mit LED Leuchten in der Luftgewehr Halle zur Verbesserung der Lichtqualität.

2019

Donald Trump ist immer noch Präsident der USA. Der Brexit verläuft chaotisch und endet mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem "No-Deal". In Deutschland wird über Dieselfahrverbote und Grenzwerte zur Luftreinhaltung diskutiert.

05.01.2019 Winterwanderung rund um den Eichelberg. Abschluss im Sportheim. 28 Teilnehmer trotzen dem kühlem, feuchten Wetter.

Januar 2019 Arbeiten am KK 50m Stand: Austausch der Ablage und Installation der Meyton Anlage.

25.01.2019 Jahreshauptversammlung

Kassier und Vorstand entlastet

Kurt Demel wird für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Standgebühren ab 2019

LP/LG Stände .............. 15,00 EUR / Jahr
Alle Stände inkl LP/LG ... 40,00 EUR / Jahr

Wahl der Kassenprüfer: Hubert Barth und Helmut Neff

Die Berichte weisen einen deutlichen Rückgang an aktiven Schützen im Pistolenbereich.

Die Auflageschützen sind in allen Disziplinen in großer Anzahl vertreten.

Die Mitgliederzahl hat sich weiter verringert.

 27.01.2019 LED Panels für die Halle werden bestellt.

 

 

 

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